Wissenswertes zu Signasol

Signasol ist ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Erkältungskrankheiten. Es enthält eine bewährte Kombination von Heilpflanzen und wirkt den typischen Erkältungssymptomen wie Schnupfen, Husten, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen entgegen.

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Bei Ansteckungsgefahr kann es auch vorbeugend eingenommen werden. Um eine optimale Wirkung zu erzielen und die Krankheitsdauer möglichst zu verkürzen, sollte Signasol bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung eingenommen werden.

Wie entsteht eine Erkältung und was sind ihre Symptome?

Erkältungen sind eine Infektion der oberen Atemwege. Sie werden von einer Vielzahl unterschiedlicher Viren ausgelöst. Erste Anzeichen sind Halskratzen und Schluckbeschwerden. Sie sind 1-2 Tage nach der Ansteckung spürbar. Kurz darauf löst die Infektion der Nasenschleimhäute den typischen Schnupfen aus. Es folgen Mattigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Manchmal tritt auch Husten und Fieber auf. Eine Erkältung dauert ungefähr neun Tage, bis sie vollständig abgeklungen ist. Aufgrund der vielen verschiedenen Erkältungsviren ist keine vorbeugende Impfung möglich. Pflanzliche Mittel wie Signasol sind deshalb wichtige und bewährte Helfer bei der natürlichen Vorbeugung, Behandlung und Linderung von Erkältungen.

Welche Inhaltsstoffe enthält Signasol und wie wirken sie?

Signasol enthält in erster Linie Sonnenhut (Echinacea). Als weitere Heilpflanzen sind indianischer Wasserdost, blauer Eisenhut und schwarze Tollkirsche enthalten.
Der Sonnenhut stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde dort schon traditionell als Heilpflanze eingesetzt. Seine Hauptwirkstoffe sind Alkamide, ätherische Öle, Echinacosid, Ketoalkene, Ketoalkenine und Kaffeesäure-Derivate. Der Sonnenhut aktiviert und stärkt das Immunsystem. Er wirkt sowohl antiviral als auch antibakteriell. Der Korbblütler erhöht die Anzahl der Leukozyten (weißen Blutkörperchen), die für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich sind. Gleichzeitig aktiviert er die Immunzentralen im Rachen und im Darm. Die Mobilisierung des Immunsystems ist ein wesentlicher Faktor zur Abwehr von Erkältungen, weshalb der Sonnenhut auch vorbeugend eingesetzt werden kann.
Der indianische Wasserdost wird ebenfalls seit langem von den Ureinwohnern Nordamerikas als Heilpflanze verwendet. Er wirkt nachweislich fiebersenkend, antiviral und antiinfektiv. Er enthält unter anderem entzündungshemmende Polyphenole und immunstimulierende Xylane. Dadurch wird die Bildung von Granulozyten (bestimmte weiße Blutkörperchen) gesteigert. Diese Abwehrzellen greifen Viren und Bakterien an und machen sie unschädlich.
Blauer Eisenhut und Tollkirsche werden in homöopathischer Dosis vor allem zur Linderung der typischen Erkältungssymptome wie Fieber, Halsschmerzen und Schnupfen eingesetzt. Sie unterstützen die fiebersenkende Wirkung und wirken schmerzstillend. Gemeinsam mit Sonnenhut und Wasserdost bilden sie eine effektive, sich gegenseitig ergänzende Wirkstoffkombination.

Welche Darreichungsformen gibt es und wie soll Signasol eingenommen werden?

Signasol ist eine alkoholische Lösung, die pur oder mit Wasser verdünnt auf einem Teelöffel eingenommen wird. Da die Wirkstoffe bereits von der Mundschleimhaut aufgenommen werden, sollten Sie Signasol vor dem Herunterschlucken einige Zeit im Mund behalten. Sollten Sie sich nach 5 Tagen nicht besser fühlen oder an Atemnot, eitrigem Auswurf oder Fieber, das länger als 3 Tage anhält, leiden, konsultieren Sie Ihren Arzt. Das Mittel sollte nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden.

Kontraindikationen: Wann dürfen Sie Signasol nicht einnehmen?

Signasol darf bei Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe oder gegen Korbblütler nicht angewendet werden. Ebenso kontraindiziert ist Signasol für Alkoholkranke sowie bei fortschreitenden Systemerkrankungen wie Tuberkulose und Sarkoidose, bei systemischen Erkrankungen des weißen Bluttzellsystems wie Leukämie, bei Autoimmunerkrankungen wie z.B. Kollagenosen, Multiple Sklerose, bei HIV-Infektion, AIDS, bei Immunsupression z.B. nach Transplantationen oder Chemotherapie und bei chronischen Viruserkrankungen.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren sollten aufgrund mangelnder Erfahrungen über die Wirkung in dieser Altersgruppe das Präparat nicht einnehmen. Schwangere und Stillende dürfen das Präparat nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

Was sollten Sie vor der Einnahme von Signasol beachten?

Bei sogenannten atopischen Erkrankungen wie Neurodermitis, allergisches Asthma oder Heuschnupfen sollten Sie Signasol nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden, da eventuell das Risiko eines anaphylaktischen Schocks besteht.
Auch im Falle von Leberkrankheiten, Epilepsie und organischen Erkrankungen des Gehirns darf Signasol wegen des Alkoholgehaltes nur mit Einverständnis des Arztes eingenommen werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Möglich sind Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Juckreiz, Hautausschlag, Gesichtsschwellungen, Atemnot, Schwindel, Blutdruckabfall, anaphylaktischer Schock und das Stevens-Johnson-Syndrom. Besonders bei Patienten mit atopischen Erkrankungen kann es zu allergischen Reaktionen kommen.
Die Einnahme von Sonnenhutpräparaten wird mit dem Auftreten von Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Erythema nodosum, Immunotthrombozytopenie, Evans-Syndrom, und Sjörgen-Syndrom mit tubulärer Dysfunktion in Verbindung gebracht. Bei Anwendung über 8 Wochen sind Blutbildveränderungen (Leukopenie) möglich.
Als homöopathisches Arzneimittel kann Signasol eine Erstverschlimmerung auslösen, d.h. die Symptome können sich zu Beginn verstärken. Wenn es zu Nebenwirkungen kommt, setzen Sie das Mittel bitte ab und konsultieren Sie Ihren Arzt.
Signasol enthält 38Vol.-% Alkohol. Wenn versehentlich eine größere Menge Signasol eingenommen wird, besteht speziell bei Kindern die Gefahr einer Alkoholvergiftung und es muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Was können Sie zur Vorbeugung von Erkältungen tun?

Gerade in der kühlen Jahreszeit treten vermehrt Erkältungen auf und die Ansteckungsgefahr erhöht sich deutlich. Erkältungs-Viren werden durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Die häufigste Form der Ansteckung besteht im Einatmen von ausgehusteten Erregern oder den Transport über die Hände zu Mund, Nase oder Auge. Deshalb sind gründliches Händewaschen, möglichst wenig Händeschütteln und das Meiden bereits Erkrankter sowie größerer Menschenmengen die beste Grundlage, um eine Ansteckung zu vermeiden. Ebenso wichtig ist es, Ihr Abwehrsystem zu stärken. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, angemessene Kleidung, regelmäßiges kurzes Lüften, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und wenig Stress sind die Säulen eines guten Immunsystems. Diese Maßnahmen können Sie noch mit Wechselduschen und Sauna ergänzen.